Pferdeosteopathie - Pferdephysiotherapie - Pferdetherapie

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Wie läuft eine Behandlung ab?

Eine Behandlung startet immer mit einer ausführlichen Anamnese. Bei dieser erzählen Sie mir alle wichtigen Angaben zu ihrem Pferd und was Ihnen an ihm auffällt. Danach beginnt die eigentliche Behandlung.

Ich betrachte das Pferd zuerst in Bewegung, dass heisst, im Schritt und im Trab (ev. auch an der Longe oder unter dem Reiter) um eventuelle Lahmheiten oder Taktunreinheiten zu sehen.

Dann folgt der Tastbefund. Bei diesem untersuche ich zuerst mit meinen Händen Ihr gesamtes Pferd nach erwärmten oder geschwollenen Stellen und Muskelverspannungen. Im Anschluss teste ich jedes Gelenk auf dessen Beweglichkeit, um vorhandene Blockaden oder Bewegungseinschränkungen zu erkennen.

Nachdem ich mir nun einen Gesamteindruck von Ihrem Pferd machen konnte, wähle ich nun die passenden und nötigen Behandlungsformen.

Die verschiedenen Behandlungsformen sind:

  • Dehntechniken
  • Massagegriffe (inkl. Stresspunktmassage, Akupressur)
  • Mobilisations- und Manipulationstechniken
  • Dry Needling


Ich arbeite eher fein und greife meistens auf Weichteiltechniken zurück. Dies weil ich während meiner Erfahrung bei der Arbeit bis jetzt gemerkt habe, dass Pferde danach oft die Manipulation selber durchführen. Der Übergang vom Testen und Behandeln kann auch fliessend sein, da ich oft bereits während der Testung durch weiche Techniken gewisse Probleme sofort behandle.

Mein Ziel ist es, die Blockaden und Bewegungseinschränkungen zu beheben und dass sich Ihr Pferd entspannen kann.

Im Anschluss an die Behandlung besprechen wir diese und ich gebe Ihnen Tipps zur weiteren Unterstützung Ihres Pferdes.


Ihr Pferd sollte danach ungefähr 2 Tage Ruhe bekommen. Dies bedeutet, dass es sich frei bewegen soll (Weide, Paddock), um die Selbstheilungskräfte wirken zu lassen. Danach können Sie mit dem Muskelaufbau beginnen (longieren oder Reiten).

Grundsätzlich ist es sinnvoll, Ihr Pferd vorher von einem Tierarzt untersuchen zu lassen. Dies vor allem bei akuten Problemen.


Erfahrungberichte

Anna & Marie- Theres:

Wir möchten gerne über unsere Zusammenarbeit mit Anne-Louise Brunner-Haas berichten. Ihre wertvolle und einzigartige Arbeit  begleitet uns schon einige Jahren und wir möchten sie nicht mehr missen.

Beispiel einer Behandlung des Hüftgelenkes

Wir schätzen Ihre ruhige freundliche Art im Umgang mit Reiter und Pferd, ihre hohe fachliche Kompetenz und absolute Zuverlässigkeit.  Sie verfügt über ein fachübergreifendes Wissen. Es umfasst es anatomische, physiologische, physiotherapeutische, technische und reiterliche Aspekte im komplexen Wechselspiel zwischen Reiter und Pferd. Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass sie Einflussfaktoren wie Haltungsfehler des Reiters, natürliche Schiefe des Pferdes, Ausbildungsstand von Reiter und Pferd und Ausrüstung berücksichtigt.

Zu Beginn konnten mit ihrem osteotherapeutischen Fachwissen spezifische Probleme im Schulter- und Rückenbereich unserer Stute erfolgreich behandelt werden. Seither führt sie regelmässig präventive Behandlungen durch und steht uns besonders während  der Turniersaison mit Rat und Tat zur Seite. Neben ihren „Routine“-Einsätzen hilft sie auch kurzfristig  bei Verletzungen, wo sie mit speziellen Tapeverbänden den Heilungsverlauf unterstützen kann.

Im Laufe der Zeit hat sie für uns ein bedarfsgerechtes individuelles Konzept entwickelt. Es reicht von Osteotherapie des Pferdes über physiotherapeutische Behandlungen des Reiters bis hin zu gerittenen Übungsstunden oder Sitzübungen an der Longe. Abwechslungsreiche Reitübungen dienen dabei der Gymnastizierung von Pferd und Reiter. Durch individuell gestaltete Übungseinheiten hat sie die jeweiligen Stärken und Schwächen des Reiterpaares immer gut im Blick, analysiert sie fortlaufend und arbeitet an deren Verbesserung. So gelingt es ihr, das  Zusammenspiel von Pferd und Reiter zu verbessern und nachhaltig positiv zu beeinflussen.


Sarah:

Ich war damals selber in der Ausbildung zur Pferdeosteotherapeutin, als ich Anne- Louise gefragt habe, ob sie meine Stute behandeln kann. Kaya hat leider seit Geburt eine leichte Fehlstellung am rechten Vorderbein und da sie damals erst 4 Jahre alt war, wollte ich dass alles möglichst überwacht wird, solange sie noch im Wachstum ist und ich anfing sie zu belasten (Freizeit reiten). Zudem lief sie teilweise taktunrein.

Anne- Louise hat sich zuerst Zeit genommen um Kaya’s Geschichte zu erfahren und dann Kaya kennen zu lernen. Nachdem sie sich Kaya in Bewegung angeschaut hatte, kamen die Tests dran. Danach hat sie die Muskulatur gelockert- v.a. am Hals (da Kaya da kompensiert hat, wegen der falschen Belastung am Vorderbein) und die Wirbelsäule und die Beingelenke leicht mobilisiert (nicht „geknackst“ da Kaya ja noch im Wachstum ist). Kaya ist nach der Behandlung deutlich besser- bedeutet taktreiner und lockerer. Anne- Louise hat mir dann noch die Übungen gezeigt, welche ich selber mit ihr machen kann und auf was ich beim Reiten achten sollte.

Im Ganzen war Anne- Louise zweimal bei Kaya, da ich sie nun selber behandeln kann. Anne- Louise hat einen sehr liebevollen Umgang mit dem Pferd und nimmt sich Zeit die Geschichte/ Probleme zu verstehen und am Ende um das weitere Vorgehen zu besprechen.


Melanie:

Mein Pferd Mogli hatte immer Mühe, wenn ich ihn rechts rum lösen wollte. Ich dachte es seien die Zähne. Nachdem der Tierarzt diese aber behandelt hatte und es nicht besser wurde, wurde mir Anne- Louise von einer Kollegin empfohlen. Sie kam und behandelte das Kiefergelenk und die Hals-/Schultermuskulatur. Danach war er viel leichter zu reiten. Nach 3 Wochen wurde es leider wieder schlechter und Anne- Louise kam noch einmal. Seit der 2. Behandlung ist alles gut.

Jannine:

Ich reite mein Pferd auf kleineren Springturnieren und plötzlich verweigerte Jerlo Sprünge oder raste unkontrolliert davon. Mein Reitlehrer sagte, ich sollte eine Osteopathin bitten Jerlo anzuschauen.

Anne- Louise stellte eine Verspannung (ev Zerrung) im linken Gesässbereich fest. Deshalb wollte er den Absprung nicht mehr, da er da Schmerzen hatte. Sie löste die Verspannungen und förderte die Durchblutung für die Heilung und zeigte mir was ich selber machen konnte. Sie kam dann noch 2mal (im Abstand von wenigen Wochen) und gab mir auch Tipps zum Aufbau beim Reiten. Ich war sehr froh, dass sie uns helfen konnte.


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